Erdrauchkraut

ErdrauchkrautBereits vor Christi Geburt wurde der Erdrauch von arabischen Ärzten als Blutreinigungsmittel geschätzt.
Durch die Medizinschule von Salerno gelangt Erdrauch im Mittelalter als Heilpflanze in die europäische Klosterheilkunde. Dort wurde er vor allem gegen Hautkrankheiten eingesetzt. Auch als Stärkungsmittel und gegen Verstopfung wurde er angewendet.
Neben dem Einsatz als uraltes Heilmittel kommt der Erdrauch bereits bei den Kelten und Germanen als Räuchermittel zum Einsatz, wie sein lateinischer Name Fumaria (Rauch) und sein deutscher Name andeuten.

Als Heilmittel geriet der Erdrauch lange Zeit in Vergessenheit, bis er in neuerer Zeit von der Wissenschaft wiederentdeckt wurde. Wie andere Pflanzen aus der Familie der Mohngewächse enthält er viele Alkaloide. Mehr lesen

Rosmarinöl

RosmarinölGerade jetzt im Frühling ist es eine gute Gelegenheit sich heilenden, reinigenden und pflegenden Pflanzen der Natur zu widmen. Hierbei können wir die Rosmarinpflanze wärmstens empfehlen da sie nicht nur symbolisch die Liebe verkörpert, sondern auch viele heilende Wirkungen mit sich bringt.

Unser Duftöl Frühlingserwachen enthält neben Rosmarinöl auch noch Zitrone, Lavendel und Grapefruit Öl und ist somit sehr belebend, erfrischen und lieblich. Ideal nicht nur für die ersten schönen Frühlingstage.

Als Gewürz gerade in der mediterranen Küche sehr beliebt ist es als Duftöl oder zum Räuchern durch seine ätherischen Öle sehr Wertvoll.
Es hat einen sehr aromatischen Geruch der etwas an Kampfer und Eukalyptus erinnert. Auch ist der dem Weihrauch sehr ähnlich und somit ideal für Räuchermischungen. Mehr lesen

Herstellung von Räucherstäbchen

Gute Räucherstäbchen zu erwerben ist kein ganz leichtes Unterfangen in der heutigen Zeit.
Der Markt ist mit zahlreichen Angeboten überschwemmt und der Verbraucher bekommt oft wenig bis gar keine Informationen darüber, welche Art von Räucherstäbchen er eigentlich kauft.
Deshalb wollen wir hiermit generell etwas über Räucherstäbchenherstellung berichten und damit etwas Licht ins Dunkel bringen.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Räucherstäbchenherstellung:

Masala-Räucherstäbchen (Masala=Mischung)
Hierfür wird eine Grundsubstanz aus Hölzern, Harzen, Ölen und Kräutern hergestellt. Die Hölzer – insbesondere verwendet wird Sandelholz – werden zu feinen Spänen zerkleinert. Auch die Kräuter werden in einem Mörser zu Pulver gestoßen. Die so mit Hilfe der Öle und Harze entstehende Paste wird in eine Stäbchenform gerollt – entweder um einen Holzkern herum (wie in Indien üblich) oder ohne Holzstäbchen im Innern (wie in Tibet, China und Japan). Verwendet werden ausschließlich reine Stoffe, da diese später die Qualität des Stäbchens bestimmen. Der Duft solcher Räucherstäbchen bestimmt sich über alle Komponenten und ist stets aufbauend und energetisierend wie die Natur selbst.

Getauchte Räucherstäbchen
Die zweite Art der Herstellung sind getauchte Räucherstäbchen. Hierbei wird um den Holzkern eine Substanz aus Holzkohle und Sägemehl aufgebracht. Diese Rohlinge werden dann in verschiedene Duftmischungen „getaucht“. Meist werden dazu synthetische Duftmischungen verwendet. Auf diese Weise kann man z.B. auch Apfel- oder Aprikosenduft bekommen. Leider sind es oft diese synthetischen Duftmischungen, die bei der Anwendung zu Kopfschmerzen und Unbehagen führen. Erkennen können Sie getauchte Stäbchen daran, daß sich nach dem Anzünden am Holzstab Flüssigkeit bildet. Es sind auch getauchte Räucherstäbchen auf dem Markt, die in reine Ölmischungen getaucht wurden. Sie sind allerdings eher selten und riechen nicht besonders intensiv, da sich reines, ätherisches Öl zu schnell verflüchtigt und der Duft ja ausschließlich über diese Komponente kommt. Beide Arten bekommt man handgerollt oder maschinell gefertigt. Auf die Qualität des Duftes hat dies keine Auswirkung. Energetisch gesehen jedoch trägt ein liebevoll, handgefertigtes Räucherstäbchen immer auch die Energie seines Fertigers weiter. Mehr lesen